Porsche 968


Der Porsche 968 basiert auf dem Transaxle-Konzept von Porsche: Der Motor befindet sich vorn, das Getriebe an der Hinterachse. Eine in einem starren Zentralrohr geführte Welle verbindet den vorn eingebauten Reihenvierzylinder mit der hinteren Transaxle-Einheit und sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung.

Diese Anordnung ermöglicht eine nahezu ausgeglichene Achslastverteilung von 50:50 und trägt wesentlich zum stabilen und ausgewogenen Fahrverhalten bei. Der Motor ist tief und leicht geneigt eingebaut, um den Fahrzeugschwerpunkt zu senken. Das hinten angeordnete Getriebe bildet gemeinsam mit dem Differential eine kompakte Transaxle-Einheit.

Das Fahrwerk stellt die letzte und am weitesten entwickelte Evolutionsstufe der 924-/944-Plattform dar. Es verfügt über strukturelle Verstärkungen und eine weiterentwickelte Fahrwerksgeometrie.

Weiterentwicklung des Antriebs:

Mit dem 968 führte Porsche die variable Nockenwellensteuerung VarioCam ein. Sie verbesserte die Drehmomententfaltung über einen breiten Drehzahlbereich.

Der 3,0-Liter-Reihenvierzylinder war seinerzeit der hubraumgrößte Vierzylindermotor in einem Serienfahrzeug und bildete die letzte Entwicklungsstufe der mit dem 924 und 944 entstandenen Motorenfamilie.

Karosserievarianten: Coupé und Cabriolet

Motor: 3,0-Liter-Reihenvierzylinder (M44/43), DOHC, VarioCam

Leistung: 240 PS; 305 PS beim 968 Turbo S

Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe oder Vierstufen-Tiptronic

Anordnung: Frontmotor, Transaxle-Einheit an der Hinterachse

Produktion: 1991–1995